re:publica oder "blog, blogger, am bloggensten"


Moin Jungs

 

Ich bin grad auf der re:publica in Berlin und versuche mal auf diesem Scheiss Solaris-Rechner hier mit seiner total dämlichen Tastatur 'nen kurzen Abriss der dieses eher enttäuschenden Kongresses zu geben.

 

hinfahrtErstmal waren die Umstände, mit denen wir hier angekommen sind recht leidlich, da doch die JohannEsstraße nicht die JohannIsstraße ist, jedoch neben dem einen Buschstaben im Namen doch ungefähr 18km Trennung in Berlin ausmachen. Aber für unsere Inkompetenz im spätabendslesen können ja die Veranstalter nichts. Dennoch haben wir es geschafft, noch halbwegs rechtzeitig am ersten Tag anzukommen und den Tag mit einigen Vorträgen zu verbringen. Und hier zeichnete sich schon etwas sehr wichtiges ab, was wir zu Beginn gewaltig unterschätzt haben: es gibt eine Blogger-Community und dieses Event ist das Tribute zu ihr.

 

 

hauptsaalWie genau der erste Tag angefangen hat, kann ich nicht mehr sagen, jedoch wurde schnell klar: hier unterhalten sich mehr oder weniger technisch versierte Menschen über Sinn und Zweck einer ohne Sinn und Zweck gestarteten Bewegung, die durch neue technische (genaugenommen softwaretechnische) Errungenschaften ein Werkzeug in die Hand gekriegt hat, mit der jeder jedem alles erzählen kann. Dadurch entstehen neue Probleme, wie z.B. die Überflutung des Webs mit Informationen, deren Wahrheitsgehalt doch recht schwammig ist.

 

Urheberrechtsverletzung durch Benutzung fremder Inhalte ohne korrekte Auszeichnung,

Trolling (Kommentierung von Einträgen mit nervenden Bemerkungen),

Tatsachen berichten, die man irgendwo gehört/gelesen/geträumt hat

rufen dann doch ein paar Kritiken hervor, mit denen mensch sich plötzlich auseinandersetzen muss. Tatsächlich wird versucht, den gemeinen Blogger zu erklären, auf was er sich denn da mit dem Internet eingelassen hat. Dass man daraus ein bisschen Profit schlagen will, kann ich den Veranstaltern nicht verübeln, und dass ich mir das angeguckt habe, kann ich auch nur mir ankreiden, weil ich mich nicht eingehend mit den Dreh- und Angelpunkten der Konferenz auseinandergesetzt habe. Mein Pech.

 

Aber mensch lernt ja immer was dazu. Ich weiß jetzt, dass Bloggen keine Mode-Erscheinung ist, die am Rande des Web 2.0 mitläuft und irgendwann verschwindet, sondern allen Mac-Usern dieser Welt endlich auch eine Möglichkeit bietet ihren Freunden und allen, die drumrum stehen zu zeigen, dass Mac auch Internet kann.

 

Das war böse, sorry ;-)

Aber tatsächlich laufen hier 70% aller Kongressteilnehmer mit einem Laptop im Arm rum, davon sind widerrum 90% MAC-User, und alle auf der ständigen Suche nach einer Steckdose.

 

Das war schon wieder böse, sorry. Letztes mal, ok? ;-))

 

Tolle Sachen waren dennoch dabei. Ein interessanter Vortrag über anonym Surfen, der recht viel technisches Wissen vermittelte und dem normalem Internet-Benutzer teilweise bestimmt zum erstenmal erklärte, wie das mit dem http und https und so funktioniert. Gut besucht, zu kleiner Raum.

Creative Commons wurde sehr gut, aber auch viel zu kurz erklärt, neue Unternehmens- und Politikstrukturen basierend auf der zeitgemäßen Nutzung des Internets (Web 2.0) erörtert.

Ansätze waren hier und dort vorhanden, die neue Wundertechnik für sinnvolle Dinge zu gebrauchen, wie z.B. in der Politik. Allerdings fehlte es hier an konzeptioneller und philosophischer Vorbereitung zu dem Thema, so dass sich alle einig waren und der Gespächsgrundstoff abgehakt wurde.

Eine gute Diskussion um die Tragweite von Blogs wurde beim Thema "Werben mit Blogs" gestartet, nur leider kurze Zeit später vom Spreeblick-Moderator Häuser erstickt, weil die Diskussion am Thema vorbeiging. Schade ansich.

 

jammin*incAm Mittwoch gabs dann noch ein Konzert mit ein paar Bands, die u.a. unter der Creative-Commons-Lizenz veröffentlichen. Meinen Geschmack hat es nicht getroffen, dennoch lobenswerter Auftritt aller Beteiligten.

 

die loungeÜber die Kalkscheune bleibt mir noch zu sagen, dass hier neben schlechtem Bier und schlechtem Kaffee Abzockerpreise geboten wurden (da hab ich anschließend auf der Autobahn-Raststätte billigeren Kaffee getrunken). Es gab lediglich einen großen Raum, den Hauptsaal, die anderen drei Veranstaltungsräume waren nicht mal ein drittel so groß, wie der Hauptsaal und somit auch immer voll. Zwischen den Vorträgen gab es keine Pause, das heißt, daß wärend die alten raus die neuen rein wollten. Das ging selten gut, zumindest fürs durchlüften blieb nie Zeit. Und jetzt stellt euch noch vor, dass 2 von 3 Leuten ihren Laptop dabei hatten...

 

So, mein Fazit:

Generell eine gute Idee, die hätte besser umgesetzt werden können. Bei den Preisen und dem, was man dafür geboten bekam fühlt sich der Durchschnittsleipziger 'n bisschen verarscht. Dennoch gab es die ein oder andere Perle, wenn man lange genug die Luft angehalten hat (geile Metapher, wa?!).

 

Noch ein paar Links:

re-publica.de (scheint langsam den Gegnern der Vorratsdatenspeicherung zum Opfer zu fallen ;)

Videodossier zur Vorratsdatenspeicherung

Blog von Meike Richter, Dozentin und Aktivistin auf dem Gebiet Creative Commons

Schöne Kurzfilme unter der Creative Commons


Schöner Bericht, bis auf 1-2 unangebrachte Gags!!11!! ;o)

 

Dieses Geblogge ist an mir auch etwas vorbeigegangen - es kommt mir immer vor wie die eine Szene aus "Das Leben des Brian", wo alle Prediger auf dem Podest stehen und jeder vor sich hinbrabbelt mit höchstens einer handvoll Zuhörer. Scheint mir im Internet jetzt auch so zu sein.

 

Vielleicht gehen wir ja dieses Jahr lieber zusammen auf den CCC. Ist bestimmt interessanter.


Das hab ich mir, als ich dort war auch gedacht. Und ja. Machen wir :)


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