Schönes Interview mit Providermitarbeiter


Heute mal ein wieder etwas ernsteres Thema...

 

Spreeblick hat einen schönes Interview mit einem Providermitarbeiter gemacht, in dem mal die tägliche Praxis mit Behörden in Beziehung zu den Vorratsdatenspeicherungsgesetzen erklärt wird.

 

Es wird zwar schön über die Unfähigkeit der Behörden hergezogen, aber ich möchte anmerken, dass fehlendes Know-How sehr schnell (auch über Externe) eingeholt und aufgeholt werden kann. Wer sich also dauerhaft sicher fühlt, macht einen Fehler. Ich möchte jedem raten, seine Internetverbindung mit möglichst vielen Leuten zu teilen, Anonymizer zu nutzen und aufzupassen, was er unverschlüsselt auf seiner Platte lässt.

Wenn man zufällig im IP-Range einer unter Verdacht stehenden Person ist, wird man ebenso kontrolliert. Offensichtlich wird ja schon verfolgt, wer jemanden "Futzi" in einem Forum nennt...

 

In diesem Zusammenhang kann ich nur mal wieder zum Grafiti aufrufen: Schablonen leicht gemacht. Oder wahlweise als T-Shirts.

 

Passend dazu eine Liste mit Pannen der Datenspeicherung - zum Argument "ich habe nichts zu verbergen". Jeder hat das, der nicht seine Dateifreigaben begrenzt oder jedem seine Kontoauszüge zeigt.