Farbige Bälle schmeißen für echte Männer! Ok - und ein paar Frauen...


Freitag, 09.11.2007

 

Coregine hatte mir doch zum 30. einen Gutschein fürs Paintball geschenkt. Zufälligerweise Dani ihrem David auch und so trommelten wir möglichst viele Leute zusammen, auf dass es spaßig werde.

 

Nach den üblichen massenhaften Absagen kam aber gottseidank wenigstens der feste Kern (Smoe, Yakumo und Apoc). Apoc hatte sich auch wirklich Mühe gegeben, doch die Anreise aus Köln war doch zu weit und so spielte er nicht mit, weil zu spät, war aber immerhin noch da. Zum Spiel waren wir also mit David und seinen Kumpanen 11 Leute inkl. eines Mädels. Von all denen hatten grade mal 2 schon vorher Erfahrung im Paintball, der Rest nicht. Die restlichen Frauen waren essen gegangen. So was Weibisches!!1

 

Halle außenWieder habe ich leider nicht allzu viele Bilder gemacht, Smoe ließ natürlich auch seine Kamera liegen, also is der Schuld an Allem!!!!1!!1!111 Naja, ein paar sind es dann doch geworden, außerdem hab ich mich mal frech an den Bildern der Page des Veranstalters in Falkenau bedient.

 

Als Location dient eine alte Fabrikhalle, die als schöne innen-Map umgebaut wurde. ;o)

Mich hat ja ziemlich interessiert, ob man wirklich von Quake etwas anwenden kann, also ob man gut trifft, ausweichen kann, etc.

Vorab: Das kann man so gut wie nicht... ich persönlich finde, in echt ist es sowieso eher wie CS und sowieso ein anderes Spielgefühl. So siehts da drin aus:

 

Vorraum

Der Vorraum

Smoe

Der Smoe

Yakumo

Der Yakumo

Auto nochmal

Das Auto

Jemand beim spui

Jemand beim Spui

Halle innen 2

schöne "Sniper"-Ecke

Halle innen

Halle mit Hindernissen

Yakumo und Smoe

Yakumo und Smoe (noch fit)

Smoe und Yakumo

Smoe und Yakumo (fertig)

   

 

Es ist so, dass jeder Treffer als Treffer zählt. Also egal, ob Brust, Waffe oder Fuß - man ist raus und verlässt die Arena. So schmerzhaft, wie uns angekündigt wurde (man würde quasi hören, wenn man jemanden erwischt hat), ist es nicht. Man sollte schon 2 Schichten übereinander angezogen haben und es gibt blaue Flecken, aber es ist echt nicht schlimm. Jeans-Latzhose for the win!!!1 Dabei ist natürlich Ehrlichkeit angesagt.

Wir spielten Team-Deathmatch in ca. 7-9 Spielen (dauerte etwa 5h) und das war für den Anfang ok. Später würde ich auch gerne mal Capture the flag machen, weil mit mehr Strategie...

Mit Zielen und Treffen hatte ich ehrlich gesagt meine Probleme. Ich habe schlecht erkannt, wohin denn die Kugel fliegt - wenn man es sieht, dann erkennt man auch, dass die Knarren schräg ziehen, sogar mächtig streuen. Damit kann man nur auf kurze Distanz (unter 10m) wirklich treffen. Außer natürlich mit Glück. :o)

 

Man erhält für seine 25,- € 'nen Gesichtsschutz, eine luftgefüllte Knarre und 200 Schuss. Die sind ein wenig knapp für den ganzen Abend, aber das kommt auch auf die Spielart an. Man kann auch nachkaufen. Man wird eingewiesen, es gibt Sicherheitsmaßnahmen wie Schutzkappen für den Lauf, etc.

Jedes Team bekam eine Leuchtweste in seiner Farbe (gelb oder orange) zur Unterscheidbarkeit.

 

Dann ging es los - die ersten Spiele waren wir im Angriff und (trotz Zockerfahrung) wie blutige Anfänger. Wir gingen aber gleich gemeinsam als kleines 3er Team vor, das war cool. Wir waren ziemlich schnell raus, kannten die Wege nicht, wie es halt so ist. Mit der Zeit wurde das aber besser und man kriegt schnell mit, wie man laufen muss, wo man sich frei bewegen kann und wo nicht. Gegenseitige Deckung funktioniert sehr gut, Sperrfeuer, Ablenkungen und Anschleichen sind die Mittel der Wahl.

Nach einer Weile kamen noch 3 weitere Mitstreiter und die Teams füllten sich, bis nach 1-2 Stunden erschien (wohl aus Fehlplanung) noch so ein Trupp von etwa 12 Anfängern und wir wurden damit ziemlich viele. Deshalb wurde zusätzlich zur normalen Halle noch der Keller geöffnet!

 

Ab hier hatten wir die für mich besten Spiele. Spontan wurde aus unserem 3er-Trupp ein 6-Mann Trupp und wir zogen gemeinsam los. Ich deckte von oben, unten wurde koordiniert vorgerückt, dann in den Keller und mit 'nem Brett als Schild war es saugeil. So einen Adrenalinschub wie die anderen hatten wir drei nicht, aber das Teamgefühl ist viel stärker. Unser gelbes Team gewann übrigens 3 zu 5 oder so ähnlich. Das war meistens nicht unser Verdienst... immerhin überlebten wir aber mehrere Spiele bis zum Schluss.

 

Fazit

Paintball ist sehr, sehr geil und noch besser, wenn man seine Mitstreiter gut kennt. Es braucht wirklich mindestens 10 Leute, besser 20. Es wär also cremig, wenn denn alle von uns mal mitspielen und man vielleicht dann gegen ein paar Typen antritt. Man hat den nächsten Tag erst Muskelkater und die blauen Flecken, aber das lohnt sich.

 

Also: Mitmachen! :o)