Erschter lax-o-gig im Cantaloop!


Die Vorgeschichte:

Tamoxal frontWer hätte das gedacht. Nachdem wir damals doch recht klägliche Anfänge mit Logic abgeliefert hatten und Yakumo und ich beschlossen, ein gemeinsames Projekt zu beginnen, war nun nach all der Zeit das erste Album fertig "Tamoxal - 3x täglich".

Man lernt dabei eine Menge. Unter Anderem auch, dass ein Album zuerst lange Spaß und Kreativität bedeutet, am Ende aber nur noch Arbeit und zähes, immer neues Abgemische. Doch der elende Perfektionismus zahlt sich aus, immerhin ist so die Soundqualität recht gut geworden.

 

Dieses grandiose Erstlingswerk ist bei mOOdsplateau.net kostenfrei (unter Creative Commons) zu bekommen, unserem Nett-Label. ;o)

 

Doch war von Anfang an klar, dass wir mit unseren Genre - Mixes nicht nur "offline" Hörer finden wollten. Nein, wir wollten die Menge pulsieren sehen! Dank Yakumos Vergangenheit und damit folgender gemeinsamer Gegenwart in der 12inchCrew, inklusive haufenweis Kontakte in die Chemnitzer Szene, hatten wir genügend Chancen, irgendwann live aufzutreten.

Natürlich spielen dabei Paco Ohno (den wir nebenbei noch produzieren) und die 12Monkeys eine besondere Rolle. Paco buchte uns kurzerhand einfach für einen ihrer Gigs mit und ZACK, hatten wir unseren ersten Termin. Somit war Dancehall für den Hauptraum geplant, im Nebenraum Drum&Bass mit Lettuce und uns. Das Zittern über das "Handwerk" und die Schwierigkeiten der Technik, die wir dann innerhalb eines Monats erlebten, seien hier nur kurz erwähnt. Nur soweit: Wir wollten bei wenig Liedern wenig regeln, dann ist die Chance geringer, es zu versauen.

Damit war es fest: Am 03.05.08 im Cantaloop lax-o-mat's Live - Premiere. 

 

 

Der Abend:

Ich für meinen Teil war noch sehr entspannt, Yakumo richtig schön mies drauf. Der Abend stand nämlich unter keinem guten Stern: In der Stadt liefen zur gleichen Zeit noch 2 andere große Partys. Im AJZ war ebenfalls Drum&Bass (nur größer), im Cube Club war Jan Delay angekündigt. So würde wahrscheinlich kein Schwein auftauchen. Mir relativ egal, waren aber die 12Monkeys (und damit auch Yakumo) an der Bar beteiligt, was wieder in finanziellem Negativgewinn enden würde. Paco als Manager ist wahrscheinlich keine gute Idee.  ;o)

 

Gig Cantaloop 03.05. 1Wir bauten auf und ich sah den Club das erste Mal. Schöne, süße Räume, gut für Party geeignet, wie ich finde. Hier links ist der Elektronik-Floor, den größeren Raum hat offenbar keiner abgelichtet.

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Beim Soundcheck wieder lustige Probleme, wie wenig Platz, wenig Strom und ein herrliches Brummen auf der Leitung. Mein neu geholtes Super-Kabel hat nix geholfen, irgendwie kam es aus der Soundkarte selber... zum Schluss mussten wir die interne nehmen, das ging. Komisch. Irgendwann wars aber ok, ca. 21 Uhr - also noch jede Menge Zeit, was zu essen, Bilder zu machen und Aufregung zu entwickeln.

 

Gig Cantaloop 03.05. 3 Gig Cantaloop 03.05. 4

 

Dankbarerweise waren unsere Liebsten gekommen: Coermel und Apoc aus Kölle, Smoe mit Noops aus Leipzsch, sogar der liebe Psycho mit Schubi. Jülchen mit Freund und noch mehr. Lettuce (DJ) und Peter Chilling (Gast), die wir bisher nur als Internetkontakte kannten, stellten sich als äußerst nett heraus.

 

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Gegen 23 Uhr fing Lettuce an und es kamen die ersten Leute. Für mich erstaunlich, aber es füllte sich etwas. (Am Ende waren es übrigens doch ca. 100 Leute). Wir hatten ausgemacht, dass wir so halb eins übernehmen und ich wurde kribbliger. Bis dahin laberten und saßen wir noch 'ne Weile und brachten die Zeit rum. Dann gings los...

 

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Anfang gut, schonmal nicht verkackt... Apoc und Smoe feierten richtig mit, danke dafür nochmals. Aber auch ein paar der anderen Gäste blieben im Raum (oho), wippten (wat?) und tanzten sogar (WTF!?!1ß). Damit ging es bei uns richtig ab. Lied für Lied ohne Probleme - die Entscheidung, relativ wenig zu machen, aber dafür richtig, war... richtig. Yakumos Laune wurde besser und machte gut Party.

Zwischendurch setzte mal der Subwoofer aus, so dass es 2 Tracks lang nicht wirklich hämmerte, aber das bekamen wir dann in den Griff und zurück blieb das herrliche Gefühl, einen guten Abend gehabt zu haben und dass das mit der Musik doch was werden könnte.

 

Jetzt sind wir wieder am Tracks basteln, was glücklicherweise wieder kreativer ist. Man legt nun auch von Anfang gleich mehr Wert auf live-Fähigkeit, was ja bei einem reinen Studioalbum eher im Hintergrund steht.

 

Also schaumermal, wo uns das hinbringt und wo wir in ein paar Jahren stehen. Melt? ;o)


Schööön wars :)

 

Ach und: Es heist nicht 'noobs' (was man evtl. von 'Boobs' ableiten könnte), sondern 'noops' was andersrum für 'spoon' steht :)

 

In diesem Sinne. Weitermachen


Hoppla.

Schade, dass ich es nicht geschafft habe. Aber der nächste Gig kommt bestimmt und da will ich dann auch dabei sein und euch hören und fühlen ... :] Viele, viele, viele mOOdige Grüße Frank aka elapse